Essplan

(am Morgen) 1 Brötchen mit 2 Scheiben Käse

(Mittag) ?

(Nachmittag) 1 Chai - Latte

22.8.10 21:09


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Ich werde diejenige sein, die auch ohne Stützen gehen kann, nachdem sie gefallen ist…

Ich habe den Fehler gemacht und Menschen vertraut…Menschen, die mir nachher den Rücken zugekehrt haben. Früher habe ich diesen Fehler nicht getan, weil ich wusste, welcher Schmerz mich einholen würde. Irgendwie habe ich versucht, mich davon zu überzeugen, dass man nicht ohne Liebe und Freunde leben könnte; dass man Menschen bräuchte, denen man vertrauen kann. Lügen! Ich habe meine unnahbare Fassade für diesen Schwachsinn verworfen. Was für eine Närrin ich doch gewesen bin. Das Einzige, was einen durch das Leben bringt, sind Kontrolle und Selbstbeherrschung, der Glaube an sich selber und die Verbissenheit mit der man für seine Träume kämpft.. Wenn man sich selber gekonnt einzusetzen weiß und niemandem seine Schwachstellen offenbart, kommt man seinen Zielen deutlich näher. Packe niemals die erste Hand, die dir hingehalten wird. Auch nicht die zweite und bei der Dritten hast du längst verloren. Es ist viel sicherer, wenn du dich selber an der Wand hochziehst, denn du weißt nie, wer loslassen wird. Ich weiß wie kalt und berechnend meine Worte klingen müssen, doch musste ich in der letzten Zeit einfach zu häufig die Erfahrung machen, wie andere, dir wichtige und vertraute Menschen den Mut am Weiterlaufen und Kämpfen nehmen, wie sie deine gesamte Schaffenskraft, deinen Willen und dein Durchhaltevermögen in Frage stellen. Ich werde immer meine eigene Herrin bleiben und am Schluss als Siegerin dastehen. Ich werde es allen zeigen, energischer denn je kämpfen und alles, ALLES alleine durchziehen, so wie früher!

22.8.10 21:06


Manchmal ist es der einzige Weg, verständlich zu machen, was man nicht sagen kann. Zu viele Ablehnungen, zu viele Zurückweisungen in der letzten Zeit. Ich weiß nicht warum, aber mein Mund öffnet sich nicht; wird sich erst zum Schluss öffnen, dann wenn alles sichtbar ist, man den Schmerz riecht und die Stiche spürt. Anders werden sie nicht verstehen.
19.8.10 08:43


Ich bin das lebendige Chaos.

Impulsiv. Unsteter Mensch. Ich ziehe herum und steche die Menschen mit Messern ab - So in etwa komme ich mir vor. Mir war gar nicht bewusst, dass ich dabei bin, alle zu vertreiben, sie aus meinen Gemächern zu scheuchen. Aber es war nötig. Einige sind sogar bis in meine Betten vorgedrungen.

Ich wollte doch nur ein bisschen Ordnung schaffen, meiner Freundin zeigen, dass ein Streit nicht gleich das Ende sein muss. Aber wieso schüttelt sie den Kopf und will mir verkaufen, dass sie Zeit bräuchte? Ist es nicht viel einfacher, einmal kurz die ganze Scheiße auszukotzen, damit der Körper schlagartig entgiftet wird. Bin ich vielleicht doch zu weit gegangen oder liegt es an ihrer nachtragenden Art oder an der dynamischen Kraft, die uns entfremdet? Jedenfalls riskiert sie das Ende durch eine so genannte Auszeit. Weder sie noch ich verfügen über die Kraft, dem unentwegt rotierenden Strudel des Wandels Einhalt zu gebieten. Sowohl in ihrem Leben als auch in meinem geschieht momentan zu viel, um sich eine Pause leisten zu können. In zwei Wochen werden wir schon wieder andere Menschen sein, ohne dass wir es merken werden. Wir werden es nur an der Schwierigkeit, wieder zu uns zu finden, erkennen.

Um hier in die Selbstanalyse zu gehen…Zweifelsohne liegt eine Beziehungsstörung vor. Ich verletze Leute und erwarte, dass sie mir aufgrund der Tatsache, dass ich auch nur ein Mensch bin, im Anschluss verzeihen. Ich kann nicht erkennen, dass es sie vielleicht stärker gekränkt hat, als ich dachte und sie für sich selber den Entschluss gefasst haben, mit solch einer Person, die ihnen nicht gut tut, nichts mehr weiter zu tun haben wollen.

Ah, ich wusste dass ich nicht dafür geeignet bin, mit zu vielen Menschen befreundet zu sein. Ich werde zu wagemutig, werfe mit Silbermünzen um mich, fordere Gold zurück und wenn sie dem nicht nachkommen, werden aus den Münzen Messer.

 

Und wie soll es mit Alex weitergehen? Andauernd diese Maske zu tragen schaffe ich nicht, ihm aber den Schlüsselbund für die schwere, dicke Eichentür zu meinem Keller in die Hand zu drücken schaffe ich noch weniger. Denn was ist, wenn ihn die Dunkelheit abstößt? Was, wenn er zu einem Auffangbecken meiner Probleme wird? Niemals.

 

Meine Freundin weiß noch immer nichts. Sie weiß noch immer nicht Bescheid über das zwischen mir und Alex. Sie will es auch gar nicht wissen, obwohl sie es schon ahnt. Na ja, was soll ich ihr vorwerfen…ganze zwei Jahre lang hatte sie mich ja auch für sich alleine und nun soll sie mich plötzlich mit abertausend Menschen teilen? Vielleicht ist das der Grund, denn sonst könnte sie doch vergeben, oder?

 

 

15.8.10 12:28


Schwarz und Weiß

Ich sehne mich nach Sicherheit - du dich nach Aufregung.

Ich brauche Land unter den Füßen - du bewunderst die aufgewühlte See.

Ich kann die zeigen, was die Finsternis in den Kellern zu bieten hat - du zeigst mir, auf welchen Dächern die Sonne höchsten steht.

Ich kenne die Gassen voller Gesindel - du weißt, wo man vor den Ratten Zuflucht findet.

Ich weiß, wie man sein Lachen verkauft - du würdest noch nicht mal Geld für eine Träne nehmen.

Ich trinke Wein, um zu vergessen - du trinkst ihn zum Vergnügen.

Ich lebe nur im Himmel oder in der Hölle - du hast einen Platz gefunden auf dieser Erde.

12.8.10 22:42


Fasten

Hmm, ich kann mich nicht entscheiden, ob es besser ist, alleine zu wohnen oder lieber auf einen Teil seiner Privatsphäre zu verzichten…Mir ist aufgefallen, dass ich hemmungslos gehungert, gefressen und gekotzt habe, als ich 4 Wochen die Wohnung ganz für mich hatte. Es waren durchwachsene Phasen dabei. Extreme Fressanfälle, doch deren Ballast konnte ich dafür immer wieder loswerden, weil ich mich nicht mal ins Bad einschließen musste. Nun habe ich wieder Gesellschaft – der Kühlschrank ist wieder gefüllt – aaahhh! – Aber ich kann nicht mehr ungehemmt kotzen. Es fällt auf, wenn ich Afm nehme, aber es war gestern die einzige Lösung, weil mein Mitbewohner mir die ganze Zeit auf der Pelle hockte. Also habe ich mir vorm Schlafengehen zwei Dulcolax eingeworfen und heute Morgen ab 5 die Toilette geliebt…Na immerhin fühle ich mich besser. Besser, aber stumpf.

 

Es wird Zeit, dass er wieder kommt. Ich habe aufgehört zu leben, als er abgereist ist; bin tief zurück in die Vergangeheit gereist, habe mich von meinem Dämon führen lassen und den Weg der Zerstörung fortgesetzt. Das zwischen uns kam mir und kommt mir jetzt auch noch wie ein Traum vor…Er muss zurückkommen. Er muss.


Ab heute faste ich. Nun ja, wobei sich das Fasten auf die Nahrungsaufnahme beschränkt. Zigaretten und Kaffee kann ich nicht abschwören.

8.8.10 14:31


Irgendwie hat alles keinen Sinn. Ich stecke in einer tiefen Phase der Depression. Wie kann man sich nur so sehr auf den Geist gehen? Wie kann man sich nur so sehr wünschen, ein anderer Mensch zu sein und warum zur Hölle ist man der Meinung, keine Zuneigung und Liebe verdient zu haben? Und warum muss man sie bloß nur in Frage stellen? Warum kann man sich nicht einmal glücklich dafür schätzen, sowas seltenes und kostbares zu empfangen? Und warum verdammt muss man sich selber so quälen? Weil ich süchtig bin...

 Sitze hier planungslos und rauche eine nach der anderen, ziehe mir überflüssiges Zeug rein und hasse mich im Nachhinein - nein, schon währenddessen - dafür.Ich weiß, dass ich mir wünsche, jetzt jemanden neben mir zu haben, doch andererseits weiß ich auch, dass ich demjenigen mein Gejammer, meinen Anblick, eigentlich meine ganze Person ersparen möchte...

Himmel, dieser Eintrag trieft ja geradezu von Selbsthass und Selbstmitleid. Pfui! Noch ein Grund, weiteren Hass zu äußern.

7.8.10 23:48


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